Sechs Jahre lang (bis 2004) war SEBASTIAN LOHSE Leadsänger der Dresdner Formation LETZTE INSTANZ, die zu den erfolgreichsten Acts der deutschen Musikszene zählen. Seit seinem Ausstieg aus der Band widmet sich der Künstler neben der Schauspielerei vornehmlich seinen musikalischen Soloaktivitäten und ging dabei konsequent seinen eingeschlagenen, künstlerischen Weg weiter. Gemeinsam mit dem Pianisten CLEMENS PÖTZSCH entwickelte der studierte Musikwissenschaftler, inspiriert von politisch satirischen Liedern der 20er Jahre und dem klassischen französisch Chanson von Brel bis Brassens, ein anspruchsvolles und mittlerweile mehrfach live-erprobtes Liederprogramm. Auf seinem nun erscheinenden Solodebüt kommt LOHSE - gemäß dem Titel der Veröffentlichung - musikalisch facettenreich zum Kern der Sache, bewegt sich stilsicher zwischen Chanson, Liedermacher - Folk und klassischem Kunstlied. Gemeinsam mit seinem Ensemble präsentiert er auf 'In Medias Res' 20 perfekt vertonte und stimmig arrangierte, bissig hurmorvolle und melancholische Texte über die Unwägbarkeiten des Lebens, thematisiert Krieg, Entfremdung, Denkfaulheit, Intoleranz, aber auch die Lebensfreude (und die Liebe im Speziellen). LOHSE will sich einmischen und sucht den künstlerischen Dialog mit seinen Zuhörern, was ihm aufgrund seiner authentischen, unverwechselbaren Interpretationskunst stets vorzüglich gelingt und zieht dabei - musikalisch kongenial von seinen Mitstreitern begleitet - voller lässigem Charme alle Register seines stimmlichen Könnens.
TRACKLISTING
01. Leicht Gepäck 02:54
02. Anrede 03:03
03. Das Märchen vom Reichtum und der Not 03:00
04. Auch der Sommer verschwand 03:00
05. Bukolos 03:30
06. Jenny 03:41
07. Der Stadtstreicher Lied 03:59
08. Die Sonntagshose 04:10
09. Große Anzeige 02:52
10. Belvedere 03:04
11. Alptraum 03:10
12. Gegen den Strich 02:21
13. Land unter 03:40
14. Parkidylle 03:30
15. Aufgewachsen … 03:18
16. Barsofa 03:40
17. Der Rufer 03:56
18. Du warst von Anfang mir verwandt 03:40
19. Tango 03:31
20. Mit gedämpfter Stimme 02:32
21. Kopfkino 03:52
VERÖFFENTLICHUNGSJAHR
2008